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Gefährlicher Krankmacher:

Fast jede zehnte Wohnung in Deutschland ist von Schimmelbefall betroffen. Das belegte eine Studie der Raumklimatologie der Uni-Klinik Jena. In den meisten Fällen ist falsches Lüften die Ursache für einen Schimmelpilz-Befall der Wände. Und dieser greift nicht nur die Bausubstanz an, sondern auch die Gesundheit.

Heimtückischer Mitbewohner:

Schimmelpilz ist nicht immer zu sehen oder zu riechen. Denn
oft verbirgt er sich hinter Möbeln, Tapeten, unter Estrich oder Wandverkleidungen. Unbemerkt kann sich der Schimmel breitmachen und zu zahlreichen Krankheiten führen:
Allergien wie Heuschnupfen, Rötungen der Augen und der Atemwege Asthma (Schimmelpilze sind weit häufiger der Auslöser für schweres Asthma als Pollen.) Atemwegserkrankungen chronische Erschöpfungszustände.
Neben Allergien und Atemwegerkrankungen kann Schimmel in der Wohnung in seltenen Fällen bei Menschen mit einem ausgeprägt geschwächtem Immunsystem (zum Beispiel bei HIV-Erkrankten oder nach einer Chemo-Therapie) zu Mykosen – Infektionen von Haut oder inneren Organen – führen. Je größer der Schimmelbefall und je länger er in Ihren Wohnräumen ist, umso höher ist das gesundheitliche Risiko. Gefährlich sind vor allem seine Sporen, die über die Atemluft in den menschlichen Organismus gelangen. Kinder, und Jugendliche die in pilzbelasteten Wohnungen leben, haben ein erhöhtes Risiko für Bronchitis oder kindliches Asthma.

Schimmel in der Wohnung lässt sich vermeiden:

Schimmelpilze breiten sich dort aus, wo wenig Luft zirkuliert und sich somit Feuchtigkeit bilden kann – unter der Tapete, am Estrich, hinter Möbeln oder in Ecken, in die kaum Frischluft gelangt. Dabei lässt sich das durch bewusstes Lüften wirkungsvoll vermeiden.

Weg mit dem Schimmel:

Wo viel Feuchtigkeit und wenig Luftzirkulation sind, fühlt sich der Schimmelpilz wohl. Dann bilden sich an Decken und Wänden schwarze Verfärbungen oder Stockflecken. Ganz gleich, wo der Schimmel auftritt: Er muss so schnell wie möglich beseitigt werden. Auch bei kleinen Stellen ist Vorsicht geboten. Ist der Schimmelpilz oberflächlich, hat die Bausubstanz also nicht angegriffen, und nicht größer als einen halben Quadratmeter, können Sie ihn selbst beseitigen.

Auf folgendes ist dabei zu achten:

Sorgen Sie für eine gute Durchlüftung während Sie den Schimmel entfernen.
Beim Berühren von Schimmel kann es zu Hautirritationen oder -krankheiten kommen. Tragen Sie daher Schutzhandschuhe, die Sie anschließend wegwerfen. Tragen Sie eine Einweg-Atemschutzmaske, da beim Entfernen gesundheitsschädliche Schimmelsporen in die Luft- und somit in die Atemwege gelangen können. Vermeiden Sie es, den Schimmel mit dem Besen oder einem trockenen Lappen zu beseitigen, da so viele Schimmelsporen aufgewirbelt werden. Die betroffene Stelle sollte befeuchtet und mit synthetischem Alkohol desinfiziert werden. Benutzen Sie in Innenräumen keine fungizidhaltigen Schimmelbekämpfungsmittel, da sich Gifte im Wohnraum entfalten können. Verwenden Sie nur einen Staubsauger mit Luftreinigungsfilter. Bei größeren und tief sitzenden Stellen ist es ratsam, die Tapete herunterzureißen und sogar die Putzschicht zu bearbeiten.